Kleider werden Röcke

Vor einiger Zeit bekam ich von meiner Mama alte Kinderkleidung. So richtig viel hat mir davon nicht mehr gefallen, aber da war ein Kleidchen in Größe 92 dabei, welches ich zu einem Rock kürzen wollte. Die Proportionen von Baby- bzw. Kinderkleidung sind ja schon manchmal seltsam, vor allem die Kleidung von damals 😀 Dieses Kleidchen ging meinem Mausezahn maximal bis zum Po, obwohl es vorne einen Latz dran hatte & sie wie gesagt durchaus auch ein 86 tragen kann… Mir hat es wohl damals vor rund 30 Jahren gepasst, denn laut meiner Mama, war es mal mein Kleidchen.

Also hab ich ruck-zuck den oberen Teil vom Kleid abgeschnitten und einfach ein rosa Bündchen angenäht, zusätzlich noch ein Gummiband durchgezogen, für alle Fälle & fertig ist das Röckchen. Jetzt haben Mama & Tochter das selbe Kleidungsstück an,… Sozusagen. Nur mit 30 Jahren Abstand dazwischen 😀 Damit kann ich auch gleich mal wieder einen Punkt meiner To-Sew Liste streichen!

Kleider werden Röcke 1

…und wenn man schon dabei ist… Also ich habe da noch so einige Kleider im Schrank die ich mal gerne angezogen habe. Aber wenn ich ehrlich bin, sind sie mir dann jetzt doch auch ein wenig kurz, wenn sie so um ein paar Zentimeter den Po verdecken. Soweit so gut, aber zum toben mit Mausezahn auf dem Spielplatz, oder sonst so… Definitiv nix mehr für mich. So habe ich erst mal (nur) zwei Basic-Kleidchen aus dem Schrank gezogen, direkt unter der Brust abgeschnitten und umgenäht. Nun sind es dann zwei neue Basic-Röcke geworden. Die gehen auch bestimmt bis zum Knie. 😉 😉 😉 Wäre doch viel zu schade gewesen, Kleidung die eigentlich noch gut ist, einfach so im Schrank vergammeln zu lassen…

Ändert ihr eure gekaufte Kleidung auch mal ab, oder verschwinden die Teile, die doch irgendwie nicht zu 100% passen, eher im hinteren Teil eures Kleiderschrankes?

Mit meinen Röckchen mach ich mich nun auf zum Creadienstag, Kiddikram, Meitlisache, CrealopeeUpcycling & Happy Recycling

…noch eine Puckschnecke!

Vor einigen Wochen ist ja bereits für die Tochter meiner lieben Freundin eine Puckschnecke entstanden… Da eine weitere Freundin von mir auch ein Baby erwartete, habe ich hier gleich noch mehr Stoffstreifen zugeschnitten…

Der kleine Mann hat nun vor einer Woche das Licht der Welt erblicken dürfen und bald bekommt er seine Puckschnecke von uns überreicht. Na gut, seine Eltern bekommen die Puckschnecke überreicht, aber er darf sich darin betten lassen 😉

Puckschnecke grün I

Hier sind wieder so einige Stoffstücke aus dem Stoffreste-Paket untergekommen. Schön in grün & blau gehalten. Am liebsten hätte ich auch diese behalten. Die Schnecke ist auch wieder recht lang, ca. 180 cm. Die Baby-Puppe durfte wieder für die Fotos herhalten,…

Puckschnecke grün II

Irgendwann muss noch mindestens eine weitere Puckschnecke genäht werden, die wir dann behalten… Stoffe habe ich schon ausgesucht und zur Seite gelegt, aber der Rest muss noch erledigt werden. Viel Zeit bleibt mir ja eigentlich nicht mehr… Jetzt kann ich wenigstens schon mal einen Punkt meiner To-Sew-Liste streichen.

Welche Puckschnecke gefällt euch besser?

Verlinkt: Polka Dot Party, Vogel-Frei-Linkparty, SternenliebeStoffreste-Linkparty, Kiddikram, Made4Boys

Selbstgemachtes Bauernbrot [Rezept]

Seit bald einem halben Jahr, sind wir Besitzer einer ganz tollen Alles-Könner-Küchenmaschine. Ok, vielleicht nicht alles, aber vieles. 😀

Seither backe ich auch ganz oft Brot. Was mich nämlich an frischem gekauften Brot stört: bereits am zweiten Tag denkt man, das Brot ist schon 5 Tage alt. Meistens ist es dann echt schon ziemlich hart geworden.

Also, selbst Brot backen. Natürlich hat nicht jedes Brot was ich gebacken habe immer suuuper geschmeckt, aber doch meistens gut. Und meistens auch noch am zweiten und dritten Tag.

Mittlerweile habe ich ein Rezept gefunden und nach unserem Geschmack noch etwas abgeändert.

Bauernbrot

Hier kommt es nun:

  • 300 ml Buttermilch, 300 ml Wasser & einen Würfel frische Hefe bei 37 Grad erwärmen.
  • 450 g Weizenmehl (Typ 1050, Typ 405 tut es aber auch), 100 g frisch gemahlene Weizenkörner & 250 g Roggenmehl, 75 g Natur Sauerteig (Seitenbacher) & 20 g Salz dazugeben und zu einem Teig verkneten.
  • Den Teig ca. 30 Minuten gehen lassen und anschließend nochmal gut durchkneten.
  • Nun zu einem Laib formen (Mehl auf der Arbeitsfläche ist von Vorteil), oder direkt in eine Brotbackform geben. Ich lege die Backform vorher immer mit Backpapier aus und spare mir somit das ganze Mehl usw. Weitere 30 Minuten gehen lassen. Währenddessen Backofen auf 250°C vorheizen.
  • Das Brot, zusammen mit einem Schälchen Wasser, auf die unterste Schiene in den Backofen stellen.
  • 10 Minuten auf 250°C backen. Anschließend die Backtemperatur auf 200°C runterschalten und weitere 30 Minuten backen.

Das Brot ist fertig, wenn es sich nach einem „Klopftest“ auf der unteren Seite des Brotes hohl anhört. Das ganze nun auf einem Rost zum abkühlen hinlegen.

Lasst es euch schmecken 🙂

Verlinkt: KochLinkParty, Creadienstag

Puckschnecke

Meine liebe Freundin hat vor drei Wochen ihr zweites Kind, ein Mädchen, bekommen. Leider konnte ich sie bisher noch nicht besuchen, da mir meine (mittlerweile fortgeschrittene) Erkältung immer noch zu schaffen macht. Ich hoffe aber, sie nächste Woche besuchen zu können, um den kleinen Erdenbürger auch mal begrüßen zu dürfen.

Bei so einem neuen Erdenbürger möchte man ja auch immer gerne etwas schenken. Was genähtes natürlich 🙂 Also überlegt und zumindest schon einmal gewusst welchen Stoff ich verwende 😀

Puckschnecke II

Denn vor gaaanz langer Zeit, ok – vor etwa zwei Jahren, wo ich noch nicht so viel genäht habe, habe ich mir mal ein Stoffrestepaket gekauft. Ich dachte das wäre eine coole Idee, um viele verschiedene Stoffe zu haben. Die hatte ich dann auch. Aber die Größe der Stoffstück, waren teilweise so klein,… naja. Ich sags mal so, aus 3×3 cm großen Stoffstücken wollte ich jetzt nicht mehr so viel nähen. So im Nachhinein… ich werde mir nie wieder ein Stoffrestepaket kaufen, denn die Stoffreste produziert man ja selbst zur Genüge, wenn man denn regelmäßig näht. Zum Glück gab es aber auch das ein oder andere Stoffstück, welches noch für nicht ganz so filigrane Patchworkarbeiten zu haben war.

Zurück zum Willkommensgeschenk der kleinen Erdenbürgerin. Herausgekommen ist eine Puckschnecke. Ich habe Stoffe in rot/orange-Tönen gewählt. Die verschieden-breiten Streifen habe ich dann nur auf 30 cm Länge zugeschnitten (habe einfach die Länge des Patchworklineals genommen) und alles aneinander genäht. Nach dem zunähen noch schlafende Augen drauf sticken und die Fühler oben drauf. Fertig ist das Schneckchen.

Puckschnecke I

Ich hoffe der kleinen Dame gefällt ihr Willkommensgeschenk und fühlt sich damit wohl. Für das Foto musste halt mal eine Puppe herhalten… ca. 1,90 Meter ist die Schnecke lang, damit die kleine Dame auch noch ganz lange damit kuscheln kann. Am liebsten würde ich sie ja selbst behalten 😉

Wie gefällt sie euch, die Puckschnecke??

Verlinkt: Polka Dot Party, Stoffreste-Linkparty, Meitlisache, Kiddikram

 

Übrigens,… wenn ihr gerne regelmäßig von mir lesen mögt, abonniert doch einfach meinen Blog. Schaut mal auf der rechten Seite in meinem Blog, da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich würde mich so sehr darüber freuen! Über Kommentare natürlich auch 😀 Allerliebste Grüße, Eure Bianca

Heute gibt es Kaminanzünder – eine Anleitung!

Ich war eben fleißig. Naja, sagen wir es war nötig und ich dachte ich mach schnell ein paar Fotos davon und schreibe eine kleine Anleitung dazu.

Wir haben im Wohnzimmer einen Kamin stehen und heizen im Winter eigentlich nur damit. Wir haben zwar schon Februar, aber manchmal kann man ja auch durchaus noch im April mal den Kamin anmachen. Vielleicht hat ja der ein oder andere von Euch auch einen Kamin UND die benötigten Materialien zu Hause. Denn, hier kommt nun eine Anleitung der etwas anderen Art. Hat nixxx mit Nähen zu tun. Aber Selbstgemacht ist es trotzdem 🙂

Heute gibt es Kaminanzünder 😀

Bild-Reihenfolge von oben-links nach oben-rechts und von unten-links nach unten-rechts.

  • Benötigte Materialien: Schere, Küchenpapier, alten Topf, Wachsreste, Toiletten- und Küchenpapierrollen, getrocknete Tannenzapfen, Schüssel, Zuckerpinzette oder ähnliches (fehlt leider auf dem Bild)
  • Toiletten- und Küchenpapierrollen in kleinere Stücke schneiden, meine sind nun ca. 3 cm breit
  • Anschließend in die klein geschnittenen Toilettenpapierrollen Tannenzapfen stopfen. Ich habe immer mindestens zwei Stück drin, manchmal auch drei. Je nach Größe. Die Tannenzapfen sollten halt nicht gleich wieder rausfallen.
  • So sieht nun alles gestopft aus 🙂

Kaminanzünder 2

  • Nun einige Küchenpapiere nehmen und klein schneiden. Ich habe aus einem Papier 6 kleine Stücke geschnitten. Aber davon braucht man schon einige. Oder man nimmt alternativ Zeitungspapier. Das geht natürlich auch.
  • Wachs im Topf, auf dem Herd, zum schmelzen bringen. Achtung: Nicht auf der höchsten Stufe schmelzen, das richt dann möglicherweise nicht so angenehm. Langsam auf kleiner Stufe reicht auch. Sobald das Wachs flüssig ist kann der Herd wieder ausgemacht werden. So schnell wird das Wachs nicht wieder hart.
  • Jetzt die vorbereiteten Kaminanzünder in dem Wachs wälzen. Anschließend mit der Zuckerpinzette (die kommt bei uns sonst nicht wirklich zum Gebrauch, oder einem ähnlichen Werkzeug – eine Gabel tut es bestimmt auch), den Kaminanzünder aus dem Topf fischen und etwas abtropfen lassen. Achtung: Wachs ist heiß!!! Daher beim abtropfen aufpassen, das man nicht „getroffen“ wird.
  • Das Ganze nun auf das zugeschnittene Küchenpapier legen. Ich lege meistens zwei Lagen Küchenpapier übereinander, weil das Wachs meist doch durch beide Lagen dringt. Zur Seite legen und trocknen lassen.

Fertig!!

Die letzten Jahre haben wir immer Kaminanzünder aus dem Baumarkt verwendet. In diesem Winter habe ich diese hier selbst gemacht – und ich muss sagen – die Teile brennen suuuper! Auf die Idee hat mich meine Mama gebracht!!!

Viel Spaß beim Nachmachen, aber seit gewarnt: die trockenen Tannenzapfen krümeln ganz ordentlich beim stopfen und warm wird einem am Herd auch 😀

Und ab damit zu meinem ersten Creadienstag! HoT