Blumiger Rock Marke Eigenbau an Muckelie Top

Als ich Ende Juni hier in Freiburg auf dem Stoffmarkt war, wollte ich mal richtig mutig sein. Ich wollte mir bunte Stoffe kaufen. Also, nicht so einheitliche und symmetrische Muster. Sondern Blumen Muster zum Beispiel. Bei anderen finde ich Kleidung mit Muster ja meistens toll, aber an mir selber…? Hm, keine Ahnung. Ich trage es halt bisher nicht so wirklich. In meinem Kleiderschrank sind wenige Kleidungsstücke mit Muster, sondern eher so Unifarbene. Zumindest was die gekauften Sachen angeht! 😉

Tja, nun stand ich da und wollte mich zwischen zwei blumigen Stoffen entscheiden und habe am Ende beide gekauft. Ein Blumenoutfit ist sozusagen fertig… das andere im Kopf auch. 😀 Na gut, der Stoff liegt im Regal und ich muss Zeit finden um ihn zu vernähen! 😉 Aber erst mal zu dem heutigen Outfit.

Für den Jahres-Sew-Along bei Andrea versuche ich wirklich jeden Monat dabei zu sein. Bisher schaffe ich es tatsächlich, mal sehen ob das so bleibt. 🙂 Im Monat Juni war das Thema ‚das Rockt’… und ich war tatsächlich am überlegen ob ich mir einen Rock nähe, oder doch lieber was rockiges! 😀 Na, ihr könnt sehen für was ich mich entschieden habe! Es wurde ein Rock.

Natürlich habe ich mir die Frage gestellt was ich mir für einen Rock nähen soll… Eigentlich bin ich nicht so der Rock- bzw. Kleidträger, wobei ich mich mittlerweile echt immer mehr und mehr wohler in Röcken oder Kleidern fühle. Aber so recht kam mir kein Schnittmuster in den Sinn.

Allerdings habe ich vor ein paar Wochen bei Jana einen tollen, in Falten gelegten Rock gesehen. Total schön Ihr Exemplar… Mein Rock sollte allerdings deutlich kürzer sein! Den Burda Schnitt wollte ich mir nicht kaufen, so schwer können doch ein paar Falten nicht sein 😀 😀 😀 und ich hab gerechnet und Falten gelegt und gesteckt und ausprobiert bis ich am Ende meinen Rock fertig hatte. Tja, sagen wir es so, ich glaube mit ner Anleitung hätte ich nicht so viel denken müssen. Oder doch? Ich habe noch nie nach Burda genäht und es heißt ja das die Anleitungen sehr dürftig sind. Aber es hat geklappt. Mein Stoff war 1,5 m breit und 1,5 m lang und ich wollte außerdem noch ein Top aus dem selben Stoff nähen. Die Länge des Rockes habe ich übrigens erst nach dem zusammen nähen bestimmt. Ich weiß auch nicht warum, aber in Knielangen Röcken fühle ich mich irgendwie nicht so wohl.

Ich finde es unglaublich das ich mich mittlerweile überhaupt wohl fühle mit Rock. Das war viele Jahre echt anders! Aber Rock ist nicht gleich Rock und das merke ich jetzt immer mehr… je mehr Röcke oder Kleider ich mir nähe. Und so schlimm ist ja auch das Blumenmuster gar nicht. Ich finde es nicht mal richtig auffällig. 😀

Zu meinem Rock Experiment habe ich mir übrigens ein Muckelie Top genäht. Wieder mit dem Bandeinfasser meiner Cover eingefasst… Tops lassen sich so unglaublich schnell damit nähen… Hach! 🙂 Und ich mag auch mein Top sehr… der Stoff lässt sich echt toll tragen! Und was sagst du zu meinem Blumigen Outfit? Geht doch, oder?

Bis bald mal wieder… Ach ja… und ich muss euch bald mal noch dringend Neuigkeiten erzählen! 😉
Liebe Grüße
Bibi

Schnitt Rock: Freestyle Rock
Schnitt Top: Das Muckelie Top
Stoff: Stoffmarkt

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Skater Dress

Wer meinen Blog schon etwas länger liest hat bestimmt bemerkt das ich eher Hosen als Kleider oder Röcke trage. In Hosen fühle ich mich einfach wohler. Deshalb kommt es mittlerweile und gerade mit Kindern sehr selten vor das ich Kleider oder Röcke trage.

Dementsprechend fand ich es schwierig mich für ein Kleid zu entscheiden, welches ich für den Jahres-Sew-Along bei Andrea, nähen wollte. Denn es stehen ungefähr null Kleider auf meiner Liste die ich nähen möchte. Das Thema im Mai lautet Kleiderwahl und ich habe allen Ernstes überlegt ob ich wohl als Kleiderwahl Hose und Shirt vorstellen soll! Das ist schließlich fast täglich meine Kleiderwahl. 😀 😀 😀

Naja, letzte Woche kam mir dann der Geistesblitz. Vor einigen Jahren kaufte ich mir auf den Philippinen ein Kleid im Skater-Dress-Stil. Selten getragen aber dennoch sehr geliebt. Solch ein Kleid wollte ich mir nähen. So habe ich an einem freien Nachmittag, den mir mein Mann verschaffte, den Schnitt von einem gut sitzenden Tank-Top abgenommen. Denn auch das wollte ich schon längst mal gemacht haben. Aus diesem Schnitt „bastelte“ ich mir also mein Skater-Dress. Das Schnittmuster in der Taille gekürzt und dort den Rockteil gekräuselt angenäht.

Im Nachhinein ist mir eingefallen das Nina hierfür auch mal ein Tutorial geschrieben hat. Wer sich also mal ein Skater-Dress nähen möchte, hier gibt’s ne Anleitung! 🙂

Von der Passform war ich ziemlich schnell zufrieden und ich finde es schmeichelt der Figur. Unbedingt muss ich mir davon noch eins, oder zwei… nähen! 🙂 Bei den Temperaturen lässt es sich sehr angenehm tragen! Und so kann ich euch nun endlich mal ein „richtiges“ Kleid an mir zeigen, denn das Letzte hab ich doch eher als Longhoodie getragen…

Hier noch ein paar Outtakes… Meine große Maus wollte auch noch ein paar Fotos machen… so sind auch ein paar gemeinsame entstanden. Der Schlafanzug von hier passt übrigens immer noch. Ok, die Beine sind mittlerweile etwas zu kurz geworden, aber das Oberteil passt noch 1a. 😀

Nächsten Monat heißt das Thema: das Rockt. Tja, wieder Rock. Hm. Hat jemand DIE zündende Idee was ich hierfür nähen könnte? Was könnt ihr Euch an mir dazu gut vorstellen?

Genießt das tolle Wetter, hier ist es auf jeden Fall bombastisch!!
Liebe Grüße
Bibi

Schnitt: eigene Kreation
Stoff: Stoffmarkt

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Eigener Schnitt = beYoutiful

Vor über einen Jahr nähte ich mir ein Shirt… und dann landete es erst mal im Schrank und wurde nicht angezogen. Es war einfach zu eng. Der Schnitt ist der selbe wie bei diesem Shirt. Aber der Stoff ist irgendwie sehr viel weniger dehnbar.

Als ich mal wieder mit Nina zusammen nähte und sie ihr erstes Muckelie-Top aus genau dem selben Stoff nähte, erinnerte ich mich wieder an das Shirt. Wieder zu Hause angekommen, probierte ich es gleich an. Immer noch eng. Aber da ich wohl das ein oder andere Kilo im vergangenen Jahr abgenommen habe, ging es doch.

Zumindest beschloss ich es nun fertig zu stellen. Denn der aller ursprünglichste Plan 😀 war vorne drauf noch einen Schriftzug zu schreiben. Ohne Plotter, mit Textilmalfarbe. Den Schriftzug hierfür hatte ich mir auch schon vor über einem Jahr ausgesucht. Die Textilfarbe liegt mindestens genauso lange hier. Dank dieser tollen Anleitung kann man nämlich schöne Schriftzüge selbst auf sein Kleidungsstück bringen. Das geht echt total easy. Bei einem Shirt für meine Tochter kurz vorher hatte ich das Ganze schon mal getestet. Für alle Plotter-losen ist das echt eine tolle Alternative schöne Motive auf Textilien zu bringen. Schaut euch die Anleitung unbedingt mal an!

Den Spruch finde ich übrigens einfach so herrlich doppeldeutig. Und auch wenn ich etwas ungeduldig bei dem Schriftzug war, finde ich das Ergebnis gelungen. Das Shirt sitzt zwar immer noch gut eng, trotzdem finde ich es jetzt ganz gut tragbar. Oder was meint ihr?

Liebe Grüße und bis bald,
Bibi

Schnitt: abgenommen von Kaufshirt, wie hier
Stoff: Stenzo vom Stoffmarkt
Textilmalfarbe: Javana Schwarz Glitter
Fotos gemacht von Vervliest und Zugenäht. Vielen Dank Dir liebe Nina!

Verlinkt: AfterWorkSewing, CreadienstagMeMadeMittwoch

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Solid and Striped für meine Schwester

So langsam könnte ich mal wieder regelmäßiger meinen Blog befüllen, oder? 😀 Hach, ich wäre dafür. So langsam fühlen wir uns alle wieder (fast) gesund und da kann ja auch der Alltag wieder normal weiter gehen. Ich habe schon seit Wochen nicht mehr wirklich viel genäht. Daher werde ich heute mal ein älteres Projekt zeigen.

Bereits im Januar habe ich euch mein Solid and Striped Shirt aus der Ottobre gezeigt, welches ich nach wie vor sehr gerne trage. Dafür hatte ich ja vorab ein Probeshirt aus grünem Prique genäht. Das ist so Poloshirt-Stoff. 🙂 Von dem Sitz des Shirts war ich ja schon begeistert, aber die Farbe passt nun leider so gar nicht mehr zu mir, dem Sommertyp.

Nun lag also das Shirt einige Zeit unvollendet bei mir zu Hause. An Weihnachten bekamen wir Besuch von meiner Mama und meiner Schwester. Für meine Schwester durfte ich nun also das Shirt fertig stellen. Ich habe nur noch die Bündchen aus dem selben Stoff angenäht, das es auch für meine Schwester lang genug ist. Für sie sollte ich sogar extra noch eines meiner Labels annähen! 😉

Meine Schwester hat mir nun schon zwei mal erzählt, wie toll sie das Shirt findet, vor allem, weil die Ärmel lang genug sind. Sie ist noch größer als ich und sie hat auch immer das Problem von zu kurzen Ärmeln oder Hosenbeinen… Hach, da freut es mich das ich das Shirt nicht ganz umsonst genäht habe! 🙂

Ich wünsche Euch eine tolle Woche und bis bald.
Alles Liebe,
Bibi

Schnitt: Solid and Striped – Ottobre 05/2015
Stoff: Stoffmarkt

Verlinkt: Creadienstag, Dienstagsdinge, HoT,

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Mein Traumanzug

Kenn ihr das wenn Ihr erst ca. zwei Monate nach Fertigstellung des Projektes den Blogbeitrag schreiben wollt? Tja, ich würde sagen, da muss ich mir jetzt mal richtig Gedanken machen, wie das ganze Nähen ‚damals‘ so abgelaufen ist. 😀

Das war ein Projekt sag ich euch… Ich hab mich mit Nina zum nähen verabredet und wir wollten mal ein gemeinsames, gleiches Projekt nähen. So haben wir uns für den Traumanzug von Lotte & Ludwig entschieden, denn gerade im Winter will man sich zu Hause ja irgendwie einkuscheln und es so warm wie möglich haben! 😉 Ich hatte nur zwei Meter Stoff und habe schon innerlich gezittert ob ich wohl mit einer anderen Farbe kombinieren muss, oder ob ich mir doch lieber neuen Stoff kaufe, der länger als zwei Meter ist. Denn eigentlich hätte ich für meine Größe etwas mehr gebraucht… Aber hey, mein Stoff lag mega breit und ich habe meinen kompletten Traumanzug mit Kapuze daraus zuschneiden können und ich hatte sogar noch Stoff übrig. Tschakka 😀

Das Nähen mit Nina zusammen hat natürlich wieder Spaß gemacht. 😉 Erst mal waren wir etwas langsamer unterwegs. Denn beim gemeinsamen Nähen labert man ja manchmal etwas mehr als man näht. Irgendwann war es dann Abend, mein Traumanzug war immer noch nicht fertig und nach dem Abendessen wollte ich mich endlich weiter ans Werk machen und dann… Grrrrrr. Wollte meine Overlock nicht mehr. Ging nix mehr. Aaaaarg. Also habe ich das Nähtreffen beendet und bin (traurig) heim! 😉 Nina hat dafür richtig durchgestartet und hatte am nächsten Tag Ihren Traumanzug fertig!!! So schön das Teil! Die Bilder hat übrigens Nina von mir gemacht, bzw. Ihr Mann von uns! Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle!!! 😉

Meine Overlock musste also in Reparatur, nix Wildes, es war nur die Stichplatte kaputt. Weil ich aber keine 3 Wochen über Weihnachten warten wollte bis meine Ovi aus der Reparatur kommt, hab ich mir einfach eine neue gekauft! 😀 Die Weihnachtsrabatte haben mich einfach nicht länger überlegen lassen! 😉 Naja, was soll ich sagen. Es ist eine Bernina geworden und ich mag sie sehr gerne, aaaaaaber, sie näht leider nicht einwandfrei. Sie hat sooo viele Fehlstiche –  da war ich mit meiner nur halb so teuren Juki etwas anderes gewöhnt. Ach Mensch, das ärgert mich echt. Und ich war auch schon beim Service. Ich muss mal schauen wie es weiter geht mit der Guten und mir. Mal sehen.

Irgendwann war dann mein Traumanzug auch mal fertig… Ich finde den so toll. Ich bin einfach rundum warm eingepackt. Ein Traum einfach so ein Traumanzug! 🙂 Ich finde die Hose hat einen mega schönen Sitz und das Oberteil samt Kapuze finde ich auch echt schön und gut sitzend. So und nun zu den Anpassungen. Ich habe ordentlich verlängert an allen Ecken und Enden. Arme und Beine um einiges, die Schrittnaht auch. Die Oberkörperlänge auch. Puh, genaue Daten hab ich gerade nicht zur Hand. Aber wer es genau wissen will, einfach nochmal fragen, dann schau ich auf meinem Infozettel nach. 😉

Und eigentlich passt der Traumanzug auch. Wenn ich stehe. Aber wenn man sich vorbeugt, also weit vorbeugt, oder nach unten bückt, braucht so ein Kleidungsstück am Rücken mehr Stoff. Der fehlt da irgendwie. Und er passt ja trotz allem. Für solche kurzen Momente des Vorbeugens ist es auch null Problem. Aber dann hab ich das Ganze mal beim Schlafen getestet. Ich bin so eine die gerne auf dem Bauch oder auf der Seite schläft und dabei ein Bein zum Oberkörper hochzieht. Weisste wie ichs meine? 😀 Also, im Endeffekt ist das ja ne ähnliche Körperhaltung wie beim vorbeugen. Nun ja, ich konnte damit schlafen, aber bequem fand ich es leider nicht. Deshalb habe ich nachträglich einfach nochmal verlängert. Tja, jetzt sieht es nicht mehr ganz soooo schön aus, aber wenigstens ist es jetzt richtig bequem. Ich hab beim Tunnelzug einfach noch mal das Oberteil vom Unterteil getrennt und fünf Zentimeter Verlängerung eingebaut! 😀 Zum Glück aus dem selben Stoff – hatte ja noch genug da! 😀

Ein paar Stellen habe ich auch entgegen dem Ebook genäht. Den Reißverschluss zum Beispiel habe ich nach diesem Tutorial von Nina gearbeitet. Das geht einfach und sieht schön sauber aus. Und die Kapuze auch. Die habe ich mit Nahtband versäubert, das gibt dem Ganzen nochmal so einen schönen Hingucker! 😉

Auch hier kann ich sagen, das wird nicht mein letzter Traumanzug sein. Ich finde ja die Poklappe mega witzig. Bei meinem ersten Traumanzug wollte ich aber mal wieder den einfacheren Weg nehmen und erst mal ohne Specials nähen und nur die Passform checken. Für den nächsten Herbst/Winter werde ich aber nochmal einen mit Poklappe ausprobieren. Ich finde die einfach genial. Ok. Wer sie nicht kennt, der sollte sich einfach mal ein paar Bilder dazu anschauen. 😉

Und was sagt ihr? Würdet ihr auch solche Einteiler tragen, oder macht ihr es bereits??

Bis bald,
Bibi

Schnitt: Mein Traumanzug – Lotte & Ludwig
Stoff: Sweat vom Stoff & Tuchmarkt

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Mathilda

Nachdem ich für unsere große Maus schon eine Mini-Mathilda genäht habe, wollte ich mir auch eine nähen! Die Mini-Mathilda gibt es übrigens hier zu sehen und sie wird nach wie vor sehr gerne getragen!! Die nächsten Größen habe ich auch bereits abgezeichnet, der Stoff liegt parat, aber zu mehr bin ich nun doch noch nicht gekommen.

Denn endlich habe ich mal meine Mathilda fertig gestellt!!! Und nachdem wir endlich Bilder davon gemacht haben, habe ich sie gleich angelassen. Und gefühlt ständig getragen. Momentan ist sie leider in der Wäsche… aber sobald sie draußen ist… na, ihr wisst schon! 😉

Auch bei meiner Mathilda hab ich die Passe genäht, obwohl ich ja eigentlich nicht so der Passen-Fan war. Ja war, denn ich glaube, so langsam aber sicher mag ich die sehr gerne. Das ist so ein Ding bei den Schnitten, die Passe gibt es – aber man kann sie ja theoretisch auch weg lassen. Aber bei dem Schnitt ist die Passe ja auch das Besondere, da dachte ich mir, ich probiere es wenigstens mal aus. Allerdings nicht farblich unterteilt, so weit kommt es erstmal nicht. Ich taste mich da bei meinen Kleidungsstücken lieber etwas langsamer ran! 😀 Also habe ich die Passe mit einer Paspel abgesetzt. Das macht auch was her, finde ich!

Zugeschnitten habe ich auch erst mal die Kleidlänge. Ich wollte schauen wie das bei mir aussieht. Als ich die Mathilda nähte, hatte ich irgendwelche Rückenprobleme. Vielleicht war es ein Hexenschuss, ich weiß es nicht. Auf jeden Fall konnte ich ein paar Tage nicht aufrecht stehen und lief echt ziemlich krumm. Das hatte ich schon ein paar mal, kommt aber zum Glück eher selten vor. Auf jeden Fall hab ich die Mathilda anprobiert, in Kleidlänge, kam runtergeschlichen – weil es nicht schneller ging mit meinem Rücken und präsentierte mich in meinem Kleid vor meinem Mann. Der bestätigte nur was ich fühlte. Geht gar nicht. Ich fühlte mich wie ne Hexe mit meinem Rücken. Und wenn man so gekrümmt da steht, sieht man schon ziemlich bekloppt aus. Das bestätigte mir mein Gefühl, mein Mann und der Spiegel.

Gegen alle Bestätigungen wollte ich trotzdem noch das Bündchen unten anbringen und schauen wie es aussieht. Da das Ganze mal wieder etwas länger dauerte bei mir… und etwas länger heißt in dem Fall mal wieder ein paar Wochen, ging es meinem Rücken auch wieder gut. Ich kann wieder aufrecht stehen, laufen usw. Alles gut. Das Bündchen habe ich angebracht, aber entschieden das es wieder weg kommt. Das mochte ich irgendwie nicht an mir. Also habe ich nur gesäumt. Anschließend habe ich unten noch ein Gummi eingezogen so das es etwas mehr anliegt.

Auf meinen Bildern trage ich mein Kleid zu Leggings. Nach dem Fotos machen bin ich mit den Kids ins Turnen, wo auch die Eltern am Anfang erst mal mit machen. Bei den Übungen am Boden habe ich aber festgestellt das so ein Kleid – für Sport – vielleicht doch etwas kurz ist! Hahaha. Mitgemacht hab ich trotzdem. 😀 Bei anderen Menschen, die vielleicht etwas kleiner als 1,82m groß sind, wird das Kleid wohl auch etwas länger sein. Dadurch das ich das Bündchen unten weg gelassen habe, ist es ja außerdem nochmal etwas kürzer geworden. Zu Jeans habe ich das Kleid bisher deutlich öfter getragen. So als Longpulli. Damit habe ich mich auch sehr wohl gefühlt. Wahrscheinlich werde ich es auch öfter zur Jeans kombinieren. Aber als Kleid geht es definitiv auch.

Noch ein wenig Info zum Schnitt! Auch hier ist das eBook wieder reich bebildert und ausführlich erklärt. Mit etwas Erfahrung kann jeder eine Mathilda nähen. Mathilda kann man als Kleid oder als Shirt nähen. Mit Passe, mit Bubi- oder Rollkragen, als Hoodie, oder ganz klassisch. Hier ist einiges möglich! Vielen Dank Julia, für diesen tollen Schnitt!

Schnitt: Mathilda – Kreativlabor Berlin
Stoff: Stoffmarkt

Verlinkt: AfterWorkSewing, CreadienstagMeMadeMittwoch

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Klimperkleine Puschen

Herzlich Willkommen, auch in diesem Jahr auf meinem Blog! Ich freue mich das du (wieder) hier gelandet bist und ich wünsche dir erst mal noch ein gesundes, glückliches und gesegnetes Jahr 2017, auch wenn es bereits 10 Tage alt ist! 😉

Wir hatten seit Weihnachten viele schöne Tage, fast nur mit der Familie. Und ich habe wenig Zeit und Gedanken an meinen Blog verschwendet. Aber nun möchte ich wieder mit vollem Elan starten. Seit gestern hat uns der Alltag wieder und auch hier soll es weiter gehen.

Heute zeige ich Euch ein kleines Projekt was ich irgendwie ziemlich lange vor mir her geschoben habe. Das Schnittmuster zu den Klimperkleinen Puschen habe ich mir wohl schon vor knapp zwei Jahren gekauft. Dann hat es gedauert bis ich Leder gekauft habe… Das kaufen der Ledernadeln hat irgendwie auch etwas länger gedauert. Bis dann alles zusammen war und die restlichen „Hindernisse“ auch noch beseitigt waren, konnte es endlich mal los gehen.

Das erste Paar Puschen ist bestimmt tragbar, in einem Jahr oder so! Gerade als unsere große Maus anfing Schuhgröße 26 zu tragen, nähte ich das Paar Puschen in der Doppelgröße 26/27. Die Puschen sahen rießig aus und sind es auch. Das mit den Passmarken habe ich wohl vorher nicht geprüft! Tststs… 😀

Also habe ich das Ganze nun in der Doppelgröße 24/25 genäht. Das zweite Paar, bzw. das zweite gleich genähte Teil, geht ja bekanntlich schneller! 🙂 Das neue Paar Puschen passt nun wohl noch eine Weile. Jetzt werde ich mich wohl mal auf die Suche einer dauerhaften Leder-Quelle machen, denn das nähen von den Puschen macht echt Spaß. Die pinken Herzchen habe ich übrigens mit einem kleinen Motivstanzer ausgestanzt und aufgenäht. 😉

Habt ihr vielleicht einen guten Shopping-Tipp für Leder??

So, nach diesem kleinen aber feinen Beitrag wünsche ich Euch noch eine schöne Woche und wir lesen uns bald! Bis dahin,
Alles Liebe!
Bibi

Schnitt: Puschen – Klimperklein
Stoff: Stoffmarkt

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Nameless Bluse

Insgeheim trage ich sehr gerne Blusen. Früher habe ich das tatsächlich auch öfter gemacht… In den letzten Monaten wurde es immer seltener. Vielleicht liegt es daran, das die vorhandenen Blusen doch irgenwie an allen Ecken und Enden zu kurz sind… Seit ich meine Kleidung selber nähe, weiß ich passende Kleidung einfach zu schätzen.

Und so ist es einfach. Ich kann mir mittlerweile mein Kleidung selber nähen und das mache ich auch immer öfter. In Zukunft werden wieder mehr Blusen in meinen Schrank einziehen. Carina hat mal wieder zum Probenähen aufgerufen. Und ich musste mich einfach bewerben. Wegen der großen Blusen-Liebe und weil ich weiß wie gut mir Carina’s Schnitte einfach passen.

Mississbibi - Nameless Bluse I

Hier zeige ich euch also meine Bluse. Schlicht gehalten. Genäht aus einem Jeans-Chambray der sich echt gut vernähen lies. Genäht in Größe 38. Sitzt wie angegossen. Die einzige Änderung, die eigentlich keine Änderung ist: ich habe natürlich verlängert, aber das muss ich bei meiner Größe einfach. Meine nächste Bluse werde ich am Ärmel glaube ich sogar noch um ein paar Zentimeter verlängern. Ich fühle mich echt wohl in meiner Bluse. Sie sitzt einfach toll und tatsächlich so viel besser als die übrig gebliebenen Blusen in meinem Schrank.

MississBibi - Nameless Bluse II

Nun etwas zum Schnitt. Hier gibt es drei verschiedene Kragenvarianten. Der Stehkragen, der klassischen Chemisekragen und der große Kragen. Den großen Kragen habe ich übrigens genäht. 🙂 Außerdem kann man den Manschettenschlitz klassisch oder in Tropfenform nähen. Durch die Abnäher sitzt die Bluse figurbetont. Natürlich wird im eBook auch beschrieben, wie der Schnitt auf die eigenen Maße angepasst werden kann, sollte das nötig sein. Aber Dank der tollen und gut bebilderten Anleitung sollte das kein Problem sein.

MississBibi - Nameless Bluse IV

Seid ihr auch so Blusenliebhaber?
Wer sich nun auch gerne eine Bluse nähen möchte, kann den Schnitt ab heute in folgenden Shops erhalten:
Nameless Bluse by Sewerafashion, DaWanda, etsy, Makerist
Stoff: Jeans Chambray – Stoff- und Tuchmarkt

MississBibi - Nameless Bluse III

Gerade beim Fotos sichten ist mir aufgefallen, das es die Hose bisher auch noch nicht auf den Blog geschafft hat. Bereits letzten Winter habe ich die Hose genäht. Es war die zweite, von drei PhinoChinos für mich. Die dritte zeigte ich übrigens hier. Der Bund an der Hose war einfach viel zu groß für mich und selbst mit Gürtel sah es nicht wirklich gut aus. Im Sommer dann hat mich Nina ermutigt die Hose nochmal zu ändern… Es folgten weitere Monate bis ich das Projekt endlich vollendete. Und nun endlich ist sie tragbar geworden. Und ihr dürft sie sehen 😀
Schnitt: PhinoChino – FeeFeeFashion
Stoff: Jeans vom Stoffmarkt

Habt noch eine schöne Restwoche Ihr Lieben!
Bis bald,
Bibi

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Verlinkt: RUMS, Zeigt neues

Freestyle Jogginghose für den Mann

Wie näht man ne Jogginghose für den Mann, wenn man nur Ein-Meter-Sweat-Stoffe im Regal findet? Mustermix. Naja, zwei Uni Sweats zu einer Hose vereinen. 😀 Eigentlich nicht sooo schwer.

Mississbibi Freestyle Jogginghose II

Aber dafür saß ich erst mal ne Weile am Boden um den Schnitt der Lieblings-Jogginghose von meinem Mann abzunehmen. Anschließend den Schnitt unterteilen und den Sweat zer15schneiden. Danach geht es mit dem Nähen weiter. Schön Tetris spielen. Alle Teile wieder verbinden. 😉

Mississbibi Freestyle Jogginghose I

Momentan versuche ich jedes Kleidungsstück irgendwie mit der Cover zu bearbeiten. Und meistens kommt auch die Ziernaht auf die rechte Seite… So hat auch hier das Nähen und Covern wieder etwas mehr Zeit in Anspruch genommen. Aber ich finde das Ergebnis toll und ich werde weiter covern, und covern,… und covern! 🙂 Ich mag diese Ziernähte, wobei ich bisher äußerst selten bunte Kontrastnähte verwende. Vielleicht mach ich das bald mehr. Mal sehen! 😀

Mississbibi Freestyle Jogginghose III

Für meinen Mann ist die Hose nun 5 Zentimeter zu lang. Hehe, ich habe die Hose extra länger gemacht, das sie mir auch lang genug ist, wenn ich sie mal anziehe! 😉 😉 😉

Der Mann ist nun glücklich mit seiner neuen Jogging-Bux und ich bin es auch!

Wann hast du zuletzt für deinen Mann genäht? Und was?

Liebe Grüße
Bibi

Schnitt: Schnitt von Lieblingsjogginghose abgenommen
Stoff: Sweat vom Stoffmarkt

Verlinkt: Alles für den Mann, Creadienstag, Dienstagsdinge, HoTfür Söhne & Kerle, Herr Mann, Made4Boys

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Mini-Mathilda

Im Sommer bekam ich von Julia vom Kreativlabor Berlin die Anfrage, ob ich nicht ein paar Ihrer Schnitte testen möchte. Über die Anfrage hab ich mich sehr gefreut. Und auch wenn es nun etwas länger mit der Umsetzung gedauert hat, möchte ich Euch heute ein tolles Teilchen zeigen!

Als erstes habe ich mich für die Mini-Mathilda entschieden. Wer schon das ein oder andere Shirt genäht hat, für den wird auch die Mini-Mathilda kein Problem sein. Julia hat immer sehr reich bebilderte und ausführlich beschriebene Anleitungen! Ich habe erst mal mit dem Shirt angefangen, aber als Kleid kann man die Mini-Mathilda auch nähen. 🙂

Mini Mathilda II

Ganz ehrlich: eigentlich bin ich ja nicht so der Fan von diesen Passen vorne… aber auch schon bei der Marla hat mich Julia mit dem Schnitt überzeugt. Den musste ich mir damals unbedingt nähen. Und auch hier bei der Mini-Mathilda finde ich die Passe echt süß.

Ich habe bei dem Shirt für meine Verhältnisse ganz viel gecovert und geübt. Ich bin auch schon viel weiter gekommen als das normale säumen, was ich bisher meistens mache. Und ich finde es sieht auch ganz toll aus… Aber ich werde definitiv noch weiter üben, und üben… und üben! 😀 Dann geht das sicher bald noch schneller von der Hand, denn die Mini-Mathilda habe ich nicht an einem Abend genäht… Das lag aber nicht nur am covern.

Mini Mathilda III

Irgendwie habe ich für die „Bündchen“ auch etwas länger gebraucht, denn ich wollte sie genau nach Anleitung und Schnittmuster nähen. Erst hab ich vergessen sie abzuzeichnen, zwischenzeitlich dachte ich, die Maße stehen nur im eBook und der Umstand das ich meinen Laptop eher selten an habe, tat sein übriges und es gab noch mehr Verzögerungen. Aber irgendwann war auch mal der Zuschnitt geschafft und ich konnte weiter nähen. Das Bündchen bzw. den Jersey um die Hüfte finde ich, trotzdem ich es weiter gemacht habe, noch zu eng, denn es rutscht bei Bewegung nach oben. Das macht aber nix. Denn ich finde das Shirt sieht trotzdem so toll aus, das ich mir schon die ganze Zeit Gedanken über die nächste Farbkombi mache! 🙂 Dann nähe ich vielleicht gleich eine Nummer größer?

Aber bevor ich der Maus das nächste Teil nähe… bekomme ich erst mal wieder was! 😉

Seid gespannt!

Ach übrigens: Fotos machen ist seit einiger Zeit auch nicht mehr so das Wahre… 😉 Die Motivation war schon mal größer! 😀

Mini Mathilda I

Bis bald,
Bibi

Schnitt: Mini-Mathilda – Kreativlabor Berlin
Stoff: Stoffmarkt

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